Samhain

Dieses Bild hatte ich schon vor einer Weile unter dem Motto Schattenarbeit gemalt.
Es passt aber so wunderbar zum 31.10 – dem irisch-keltischen Jahresfest Samhain oder Halloween, All Hallows Eve.

Ich beziehe mich auf das ursprüngliche Fest der Iren / Kelten, welches als der Beginn der dunklen Jahreszeit gefeiert wurde.

Die Menschen glaubten, dass die Grenze zum Schattenreich / Tor zur Anderswelt durchlässig wird und dadurch der Kontakt zu den Verstorbenen entsteht. Auch die Seelen, welche herumirrten und keine Zuflucht fanden, kamen nach dem alten Glauben zu den Menschen.
Die Idee der erschreckenden, herumirrenden Geister ist wohl daraus entstanden.

Samhain beinhaltet die Thematik des Todes, der Vergänglichkeit, die Andacht an die Verstorbenen und gleichzeitig die Dankesfeier für die Ernte.
Die alten Völker standen mit der Natur und den Jahreszeiten und den daraus entstehenden Herausforderungen viel direkter im Kontakt. So wurde das Leben, die Ernte, das Licht genauso geehrt und gefeiert wie die Dunkelheit und die Vergänglichkeit.

Für mich bedeutet diese Zeit auch die Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit. Altes gehen lassen, in Verbindung mit mir und der Natur sein, die Prozesse integrieren, die im Außen sichtbar werden und immer mehr loslassen.

So stellt dieses Bild nicht nur die eigenen Schattenanteile dar, sondern zeigt die Verbindung zwischen dem Leben und dem Tod – der Tanz mit dem Tod.

Werde dir deiner Lebendigkeit bewusst und lerne das Dunkle, Schwierige, Unerträgliche zu lieben. Dann bist du frei …

Sue – dunkel

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